Am Wochenende fand auf dem Vereinsgelände des Schützenvereins 1927 Nußloch e.V. das 8.
Südwest-Deutsche Böllerschützentreffen der Verbände Baden, Pfalz und Saar statt. Insgesamt 132
Böllerschützinnen und Böllerschützen aus zahlreichen Vereinen und Vereinigungen kamen
zusammen, um das traditionelle Brauchtum des Böllerschießens zu pflegen.
Auch der KKS Bretten war bei der Veranstaltung vertreten. Unter der Leitung des Böllerreferenten
Ullrich Falkenstein nahmen Wolfgang Leonhardt, Dietmar Märkle und Alexander Falkenstein an
dem Treffen teil und vertraten die den Vereins würdig.
Das Teilnehmerfeld bot einen beeindruckenden Querschnitt durch die Welt des Böllerschießens.
Vom Hand- und Schaftböller über Standböller bis hin zu historischen Kanonen waren sämtliche
Böllerarten vertreten. Die Zuschauer und Teilnehmer erlebten ein abwechslungsreiches
Schießprogramm mit insgesamt acht verschiedenen Kommandos. Neben Ehrensalut, Reihenfeuer
und Echo-Schießen sorgten insbesondere das gegenläufige schnelle Reihenfeuer sowie die
gemeinsamen Salutschüsse für eindrucksvolle akustische Höhepunkte.
Traditionell begann das Treffen mit einem Ehrensalut zum Gedenken an verstorbene
Böllerkameraden, Schützen, Freunde und Verwandte. Anschließend folgten die verschiedenen
Kommandos, bei denen Präzision, Disziplin und ein gemeinsamer Takt gefragt waren.
Neben dem eigentlichen Schießen stand vor allem die Kameradschaft im Mittelpunkt der
Veranstaltung. Das Treffen bot zahlreiche Gelegenheiten, bestehende Freundschaften zu pflegen,
Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu Böllerschützen aus der gesamten Region zu
knüpfen. Gerade dieser Austausch macht den besonderen Reiz solcher Veranstaltungen aus und
trägt dazu bei, das traditionelle Brauchtum lebendig zu halten.
Insgesamt war das Böllertreffen eine sehr gelungene Veranstaltung. Die brettener Böllerschützen
freuen sich auf kommende Böllertreffen.
Bericht: D. Schneider; Bild: KKS Bretten
